Josef Kentenich

Pater Josef Kentenich, Gründer der Internationalen Schönstattbewegung, besuchte am 7. September 1966 Schönstatt auf'm Berg. Er segnete den Grundstein für die Kapelle.

Seine Botschaft: Wir sollen Sonnenmenschen, Höhenmenschen, Freiheitsmenschen werden.

Wir laden Sie ein, in Schönstatt auf'm Berg Gründerspuren nachzugehen.

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Do 02-Apr-2020

Spruch des Tages

Nachholen

"Ungezählt viele Menschen müssen ihre Reifejahre nachholen. Das sind vielfach die Lammfrommen, die im Hintergrunde, begehen gar keinen Fehler. Natürlich überspitzt. Alles exakt. [...] Sehen Sie, wenn ein Mensch etwas werden will, dann darf er nicht immer seine Neigungen und Leidenschaften zurückdrängen. Natürlich darf er sie auch nicht hemmungslos entfalten. Es gibt Menschen, die sind brav aus Schwachheit." (Vorträge 1963, 3, 26-27)

Frechwerden

"Wir wollen [...] lebendige Menschen. Wir müssen aber erst alles Kunstgewebe weghaben. Ich habe früher unseren Schwestern gesagt: Wenn sie anfangen, urwüchsig zu werden, ist die erste Reaktion, dass sie frech werden. Das ist gar nicht anders denkbar. Alle Ungezogenheiten, die unterdrückt waren, werden wach. Nicht nur das. Sie müssen für selbstverständlich halten, dass alle Grundaffekte, die eine Seele jemals gegen eine Autorität gehabt hat, und deren sind es ungezählt viele, alle auf Sie übertragen werden. Die Revolution gegen Vaterschaft und Autorität ist ja das charakteristischste Merkmal der heutigen Zeit. [...] Wenn das aber nicht kommt, wird nichts Gesundes aus dem Gegenüber." (Rom-Vorträge, I (1965), 56)

Aus: Joseph Kentenich, Wachstum zur Fülle, 58. Patris Verlag 2010.